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Die Rückkehr der Partyritter - Die Abifeten I und II -
Am 18.03.2000 und am 03.06.2000 haben wir zwei Abifeten veranstaltet. Um ganz Deutschland auf diese Großereignisse aufmerksam zu machen, haben findige Köpfe diese Plakate entworfen:
200 davon in der größe DinA 2 wurden in Lippe und Bielefeld verteilt. Außerdem haben wir etwa 100 in der größe DinA 4 in unsere Autos gehängt. Desweiteren wurden 3000 Flyer in der Größe DinA6 unter das Volk gebracht. Die Feten fanden auf dem Gelände des Gymnasiums statt! Leider findet die Stadt ,dass diese Veranstaltungen den Ruf unserer Schule nicht gerade stärken, was für uns aber nie ganz nachzuvollziehen war. Das hat zur Folge, dass sie uns nur erlaubten 2 Feten pro Jahr durchzuführen. Eigentlich sogar nur eine, aber die Hauptschule, die ja Dank weitsichtiger Planer aus den 70er Jahren mit uns unter einem Dach sitzen, nie eine veranstalten dürfen, und wir somit deren Fetenmöglichkeit auch nutzen.
Daten und Fakten zu unseren Feten:
(Zahlen nach bestem Wissen und Gewissen, Euro Umrechnung 1:2) *
Differenz ergibt sich aus weiteren Kosten für Theken, Kühlung , Becher
usw.
Bilder vom Zelt und der Anlage:
das Zelt vom Schulhof aus betrachtet
der Eingang
die Vorderfront
von oben
Unser "Zelt" bestand aus zwei Zelten in dem kleineren war die Theken und im anderen die Anlage und Tanzfläche.
von hinten
und die Anlage von DJ Slaughter. Das Foto ist von ihm, da von uns niemand daran gedacht hat welche zu machen.
Bemerkenswertes: Die Feten lohnen sich zurückblickend nicht wirklich, wenn man bedenkt, was für ein riesiger Arbeits- und Organisationsaufwand dahintersteckt. Von allen möglichen Risiken ganz abgesehen. Trotzdem hat es Spaß gemacht und war ein großer Lerneffekt (was im Zusammenhang mit der Schule wirklich selten ist) Außerdem haben sie mit etwas über 3000 € das meiste Geld in unsere Stufenkasse gespült! Doch wir waren froh, als die zweite Fete dann endlich zu Ende war (das Komitee war dann auch schon über 27 Stunden auf den Beinen) und wollten auch keine dritte Fete mehr veranstalten. Auch interessant war, dass wir zwei Tage nach der Fete zur Polizei gebeten wurden, die uns wegen Ruhestörung eine Strafe von 250 € verpassen wollten. Doch die wachhabenden Beamten hatten genau wie wir, die Stadtbestimmungen am 03.06 nicht richtig verstanden. Wir hatten eine "Hinausschiebung des Beginnes der Sperrfrist und Gestattung nach dem Gaststättengesetz" von der Verwaltung erhalten, die uns erlaubte bis um 04.00 Uhr Musik zu machen. Doch hätte ab 22.00 Uhr die Musik nur noch mit Zimmerlautstärke gespielt werden dürfen, was wir nicht wussten. Da dieses nicht geschah, hatte es zur Folge, dass aus der Lagenser Innenstadt Beschwerden über Ruhestörung bei der Polizei eingingen. (Rückblickend betrachtet waren diese Beschwerden nicht ganz zu unrecht, es muss scheißend laut gewesen sein). Trotzdem konnten wir uns mit der Polizei auf ein Verzicht der Strafe verständigen, da wir uns Einsichtig zeigten und uns entschuldigten. Hierfür wollen wir uns noch einmal bei der Lagenser Polizei bedanken (das ist ernst gemeint).
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Gymnasium Lage Werreanger. |